Berichte

Kooperationsspiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft in Klasse 10

Durch die „coronabedingten“ Einschränkungen können unsere 10er nicht wie normal zu Schuljahresbeginn auf ihre „Stillen Tage“ fahren, um sich auf die kommende Prüfungsphase und die Schritte nach der Realschule vorzubereiten. Um dies auszugleichen gibt es nun in der nächsten Zeit „kleinere Aktionen“:

Am 21. August, kam ein Team vom Turn- und Sportverbund zu uns, mit dem Ziel unsere Klassengemeinschaft durch verschiedene Gruppenspiele zu stärken und zu fördern.
Beim ersten Spiel ging es darum, etwas mehr übereinander zu lernen. So stellten wir uns in einer kreisförmigen Formation auf, eine Person in der Kreismitte. Jeder aus dem Kreis hatte ein Hütchen vor sich liegen, um diese feste Position zu markieren. Nun musste die Person in der Mitte eine Aussage tätigen, die bestenfalls auf eine oder mehrere Klassenkameraden zutraf. Diejenigen, bei denen dies der Fall war, mussten sich eine neue Position im Kreis suchen. Gleichzeitig versuchte die Person aus der Mitte, sich selber auch einen Platz zu verschaffen. Derjenige, der nun keinen Platz gefunden hatte, war so „der Neue in der Mitte“.

Dann gab es auch Konzentrations- und Merkspiele. Wir mussten uns wieder im Kreis aufstellen und es ging darum, sich gegenseitig den Ball zuzuwerfen. Man konnte ihn einer beliebigen Person zuschmeißen, musste sich diese aber merken und immer wieder sie wählen, wenn man dran war. Nach zwei kurzen Runden kam ein zweiter Ball dazu, der parallel zum ersten immer an den Nachbarn weitergereicht wurde. Als wir diese Aufgabe mit Leichtigkeit meisterten, war es an der Zeit, die Position im Kreis so zu vermischen, dass es nun auf das Gedächtnis jeden Schülers ankam. In der finalen Runde gab es keinen Kreis mehr. Wir sollten und frei auf dem Platz bewegen und beim Laufen uns die Bälle zuwerfen. Am Anfang hatten wir zwei Bälle mit jeweils unterschiedlicher Farbe. So musste z.B. Person A den roten Ball immer zu B, den gelben Ball aber immer zu Person C passen. Im Laufe des Spieles kamen immer mehr Gegenstände hinzu, alle in den Farben rot und gelb – geworfen nach dem gleichen Prinzip.

Um die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern, wurden wir bei einem weiteren Spiel in zwei Teams aufgeteilt und sollten einen Tennisball von einem Punkt zum nächsten transportieren. Das Schwierige dabei war, dass wir alle aufeinander angewiesen waren und sich keiner einen Fehler erlauben durfte. Der Tennisball lag auf einem kleinen Ring, der durch acht Seile von uns in der Luft gehalten wurde. Zog einer zu fest oder gar nicht, wäre er runtergefallen

Es gab noch weitere kleine Gruppenspiele, alle mit dem Ziel uns als Klasse näher zusammenzubringen und unsere Multitaskingfähigkeiten auszubauen. Bei der Feedbackrunde am Ende konnten wir Verbesserungsvorschläge einbringen. Oft war der Wunsch, dass die Aufgaben noch kniffeliger gestaltet würden, dass sie noch mehr unserem Alter und „Niveau“ entsprechen.

Ich persönlich habe mir gewünscht, dass manche deutlich mehr Humor gezeigt hätten – das macht nicht nur ihr gesamtes Leben leichter, sondern auch das Zusammenleben mit anderen Menschen. „All in all“ war es ein schöner und lustiger Tag, den wir zusammen als Klasse verbracht haben. Alex, Klasse 10

Gemeinsam auf dem Weg

„Gemeinsam auf dem Weg“ ist nicht nur ein gutes Motto für das beginnende Schuljahr – In unserer Schule ist es Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler am 1. Freitag nach Schulstart sich klassenweise auf den Weg machen, um bei einer Wanderung gemeinsam etwas zu erleben, Zeit zu haben, miteinander zu essen und die Natur zu entdecken. Dieser Tag hat einen hohen Stellenwert in unserem Schulgeschehen, um sich kennen zu lernen und auch, um neue Schülerinnen und Schüler zu integrieren. Normalerweise ist Zielort der Wanderung die Stephanuskirche am Mattenberg und der Vormittag endet mit dem Schuljahresanfangsgottesdienst, der von den Mitarbeitern der Betreuung   zusammen mit einigen Schülerinnen und Schülern gestaltet wird.
Auch hier hat Corona „neue Wege geöffnet“.
Statt in den Kasseler Süden ging es nun hinaus in beliebte „Naherholungsgebiete“ wie die Orangerie (Klasse 8), das Bundesgartenschaugelände (Klasse 6) oder den Bergpark (Klasse 5 und 9). Klasse 7 wanderte an der Hessenschanze.
Nur die Zehntklässler blieben „zu Hause“ und hatten das ganze Schulgebäude für sich…  (Bericht folgt)
Hier ein Bericht aus Klasse 5: „Am letzten Tag der ersten Schulwoche stand der erste Ausflug zum Wilhelmshöher Bergpark an, auf den wir uns zum Wochenabschluss alle freuten. Nachdem wir mit Bus und Bahn an der Endhaltestelle im Bergpark ankamen, gingen wir zunächst Richtung „Lac“. Allerdings entdeckten die Schülerinnen und Schüler unterwegs ein Kneippbecken, in dem sie sich abkühlen konnten. Hendrick fand das sehr cool – auch wenn einige danach ziemlich nass waren. „Aber das hat uns nichts ausgemacht!“ Am Lac machten wir dann ein gemütliches Picknick im Schatten der Bäume, doch dieses dauerte nicht sehr lange, da wir Besuch von einer sehr neugierigen Entenfamilie bekamen und zudem noch Schildkröten im Teich entdeckten. Sophia berichtet: „Der Wandertag war lustig. Wir haben am Lac Enten gesehen und die sind sogar bis zu uns gekommen, weil sie etwas von unserem Frühstück abhaben wollten“, und Fiona fand die Schildkröten „süß“. Die Umgebung, so mitten in der Natur, war ideal für eine Andacht zum Thema „Das Haus auf dem Fels“. Anschließend konnte noch der Kletterbaum am Wilhelmshöher Schloss von Klasse 5 „erobert“ werden.
Insgesamt war es für alle Klassen ein gelungener gemeinsamer Wandertag!

Klasse 5 – Eindrücke von der ersten Schulwoche

Am Dienstag, den 18.8.20 ging es für die frisch eingeschulten Fünftklässler dann endlich richtig los:  voller Spannung trafen sich alle um 7.50 Uhr in dem neuen, frisch renovierten Klassenraum im 1. Stock. Neben einem riesigen Berg an Organisatorischem gab es Kennenlernspiele, wurde eine Steckbrief-Kette gebastelt und Bücher, Hefte und Mappen eingerichtet. Auch die Schulregeln „Wie wollen wir hier miteinander umgehen?“ wurden besprochen. „Mir haben die Pausen gefallen, weil wir dann alle zusammen Frisbee gespielt haben“, kommentiert Domenik die erste Woche. Für den Pausenspaß hat sich die Klasse sehr über ihre Klassen-Frisbee gefreut, die sie täglich nutzen, um sich auszutoben.
Noahs Eindruck vom Start: „Die Schulrallye mit den 6.-Klässlern hat Spaß gemacht und dass wir im Bergpark beim Kletterbaum waren.“ Da knüpft auch Aaron an: „In unserer ersten Woche hier an der Schule hat mir der Ausflug zum Bergpark am besten gefallen, und dass wir dort auf Steinen und Felsen an einem kleinen Wasserfall klettern durften. Dass wir keine Hausaufgaben hatten, war auch gut.“ Das Fazit nach der ersten Woche ist generell, dass es ein guter Start war und alle gespannt sind, was nun noch kommt…

Einschulungsfeier der neuen Klasse 5

Endlich war es soweit: 21 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler warteten mit ihren Eltern gespannt auf den Beginn des Einschulungsgottesdienstes in der Stephanuskirche. Eine neue Schule, neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Lehrerinnen und Lehrer, neue Gepflogenheiten und Abläufe warten – man kann sagen, die neue Schule ist wie die „Entdeckung von Neuland“. Und genau das war das Thema des Gottesdienstes, den die Schülerinnen und Schüler der 6.Klasse gemeinsam mit Frau Bischoff für die Neuankömmlinge vorbereitet hatten. In Fürbitten baten sie Gott um einen guten Start für diesen neuen Lebensabschnitt der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, darum, dass sich die Klasse gut versteht und neue Freundschaften entstehen und dass sich die neuen Schülerinnen und Schüler an unserer Schule wohlfühlen.

Anhand einer Bibelgeschichte machte Pfarrer Götte Mut, dass Gott, wenn man ihn darum bittet, den Weg begleitet und gerne hilft. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch ich als Klassenlehrerin war aufgeregt, meine Schützlinge nun kennenzulernen. Jeder von ihnen kam mutig nach vorne, um einen Edelstein entgegen zu nehmen, der Gottes Halt und Kraft symbolisieren soll. Zudem bekam jeder seine eigene Bibel überreicht und wurde von Pfarrer Götte für den weiteren Weg gesegnet. Vor der Kirche hatten Eltern der 6.Klasse Kaffee, Apfelschorle und selbstgebackenen Kuchen bereitgestellt, sodass sich die Familien zwar mit Abstand und dennoch gemeinsam stärken konnten. Vielen Dank an ALLE, die uns inmitten der Coronazeit eine schöne Einschulungsfeier ermöglicht haben.  

Lisa Ehl, Klassenlehrerin der 5.Klasse

Projekte, Veranstaltungen und Fahrten

Klassenausflug ins Planetarium

Am 2 Dezember 2019 machte die Klasse 5 ihren ersten gemeinsamen Ausflug ins Planetarium Kassel. Mit der Straßenbahn fuhren wir mit Frau Bischoff in Richtung Innenstadt. Bevor wir aber zu unseren geplanten Ausflugsort fuhren machten wir  noch einen kurzen Halt auf einen Spielplatz. Auf dem Spielplatz nahmen wir ein gemeinsames Frühstück ein und anschließend konnten alle noch ein wenig toben. Danach ging es weiter zum geplanten Ziel in das Planetarium Kassel, welches sich unmittelbar in der Orangerie befindet. Im Planetarium angekommen schauten wir gemeinsam den Film `Die Reise in den Norden``. Dieser Film handelte von zwei kleinen Nachteulen Namens Luna und Theon. Luna und Theon sind größer geworden, dass sie nun selber fliegen können. Beide stacheln sicher an immer weiter und weiter zu fliegen bis sie schließlich weit im Norden landen. Dort treffen sie die kluge Schneeeule Namens Minerva,

Den Weg nach Hause finden beide jedoch nicht alleine zurück. Auch stellen sie sich viele, viele Fragen. Wieso zum Beispiel die Sterne im Norden so anders aussehen oder die Sonnen nie unterzugehen scheint.

Die kluge Schneeeule Minerva möchte den beiden weiterhelfen und begleitet sie nach Hause. Auf der Heimreise zeigt und berichtet sie den beiden von den Reisen der Menschen ins All und zum Mond und vieles mehr.

Nach dem schönen Vortrag machte sich die Klasse 5 auch schon wieder auf den Weg zur Schule.

Allen hat der Ausflug sehr gut gefallen und wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug zusammen mit unserer Lehrerin Frau Bischoff.

KomPo7 – Wo liegen meine Kompetenzen?

An der Johann Hinrich Wichern Realschule hatten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse zwei Tage lang die Chance, mehr über ihre individuellen Kompetenzen im Hinblick auf die beginnende Berufsorientierung zu erfahren. Neben Selbsteinschätzungsbögen und beobachteten Gruppenaufgaben, bei denen gemeinsame Aufgaben zu lösen waren, gab es Ergebnispräsentationen von den Teilnehmern. Sie konnten u.a. ihre Kreativität, Problemlöse- und Präsentationsfähigkeit unter Beweis stellen. Beim Tüfteln, wer die stabilste Brücke aus Papier baut oder eine Murmelbahn, in der die Murmel am längsten unterwegs ist, liefen die Schüler zu Hochform auf.

Die Ergebnisse aus den zwei Tagen wurden in einem ausführlichen Feedbackgespräch analysiert, bei dem auch die Eltern teilnehmen konnten.

Das Verfahren KomPo7 wurde vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. [bwhw] entwickelt und erprobt. Die Ergebnisse des Kompetenzfeststellungsverfahrens spielen eine wichtige Rolle bei der individuellen Förderung in der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler.

Klassenfahrt Klasse 9

Um die neue Klassenleitung und sich selbst noch besser kennenzulernen, fuhren wir Ende November auf eine dreitägige Klassenfahrt nach Burg Ludwigstein. Mit dem Zug ging es morgens vom Bahnhof Wilhelmshöhe nach Witzenhausen und von dort mit dem Bus weiter. Zu Fuß ging es dann auf den Burgberg. Dort hatten wir Zeit die Zimmer zu beziehen und nach einer Mittagspause trafen wir uns wieder. Mit Bonbons wurden zwei Teams gelost, die für alle Spiele beibehalten wurden. Neben den verschiedenen Gruppenspielen standen auf dem Spätprogramm ein bunter Abend und eine Nachtwanderung.
Das Thema mit dem wir uns auf der Klassenfahrt beschäftigten war "Verhaltenstypen" um sich und andere besser verstehen zu können. Auch mit dem Kommunikationsviereck haben wir uns beschäftigt.

Tagesfahrt zum Chemikum Marburg - Klasse 9

 

„Wir sind am 28.10.2019 zum Chemikum gefahren. Das liegt in Marburg. Dort haben wir verschiedene Experimente durchgeführt, z.B. mit Trockeneis, Spülmittel und Wasser. Das ergab aufsteigende Seifenblasen. Man konnte viele Experimente alleine machen, aber es gab auch ein paar wo man Hilfe gebraucht hat von den drei Chemikern, die das ganze betreut haben.“

„Im Chemikum mussten wir als erstes unsere Sachen in Kisten packen, danach hatten wir eine Einführung in die Sicherheitsregeln. Dazu gehörten auch Schutzbrille und Kittel, die wir tragen mussten. Danach hatten wir Zeit um die Stationen, die dort aufgebaut waren, auszuprobieren.“

„Ich war mit einer Gruppe in beiden Räumen. An manchen Stationen mussten wir Handschuhe tragen, weil wir etwas mit Säuren gemacht haben. An einer Station mussten wir etwas riechen. Es gab viele verschiedene Aromen/Gerüche.“

„Wir haben dort ein Experiment gemacht bei dem man ein paar Lösungen in einen kleines Glas gemacht hat, dann den Deckel drauf gemacht und nach ungefähr 5 Minuten schütteln, färbte sich das Glas silbern und wir konnten es mit nach Hause nehmen.“

Schülerinnen und Schüler aus Klasse 9

 

Märchentage 2019

Wie jedes Jahr hat die Johann Hinrich Wichern Realschule auch in diesem Herbst wieder einen Märchenschreibwettbewerb im Rahmen der Niederzwehrener Märchentage ausgeschrieben. 22 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 3 – 8 verschiedener Schulen haben sich daran beteiligt.

14 Tage lang konnten die Besucher des dez-Einkaufszentrums die in der Ladenpassage ausgestellten Märchen lesen und bewerten. Am 28.9.19 waren dann alle zur öffentlichen Lesung und Ehrung des Gewinnermärchens aus jeder Klassenstufe eingeladen.
Frau Stange-Gläsener, Center Managerin vom dez-Einkaufszentrum lobte das Engagement der jungen Autoren und überreichte großzügige Geschenke.

Für die Schülerinnen und Schüler unserer eigenen Grund- und Realschule gab es zusätzlich wieder einen Märchentag. Am 26.9.19 besuchte die 4. Klasse und einige Schülerinnen aus der 3. Klasse die Realschule. Zusammen mit den Autoren der Klassen 5-8 konnten sie dort den eigenen Märchen lauschen - vorgelesen von Schülerinnen und Schülern aus Klasse 10.

Minimarathon 2019

Am 19. September fand in Kassel der Minimarathon statt. Von unserer Schule waren 7 GrundschülerInnen und 44 RealschülerInnen dabei. Nach einem gemeinsamen Gruppenbild sind wir zur Startlinie gelaufen und haben auf den Startschuss gewartet. Als er gefallen war, sind wir langsam losgelaufen und haben unser Tempo mit der Zeit gesteigert. Die Strecke war 4,2km lang und gut zu laufen. Sie endete im Auestadion, wo es Obst und etwas zu trinken gab. Alle waren erschöpft und glücklich, dass sie durchs Ziel gekommen sind. Die Veranstaltung war richtig cool und es hat hoffentlich allen Spaß gemacht.

Benjamin, Klasse 7

Erlebnisreiche Orientierungsfahrt für Klasse 10

Zu Beginn des 10. Schuljahres fahren unsere Zehntklässler traditionsgemäß zu den „Stillen Tagen“ – einer Orientierungsfahrt, vor den Abschlussprüfungen.

In diesem Jahr ging es nach Malsfeld auf den schönen Hof Largesberg. Ein Team aus Schulsozialarbeitern der Johann Hinrich Wichern Schule und weiteren Mitarbeitern begleitete die Jugendlichen. 

In den drei Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, über sich nachzudenken. Sie hatten Raum für Fragen wie zum Beispiel: Welche Ziele und Wünsche habe ich für mein Leben? Wie möchte ich meine Zukunft gestalten?

Es war eine spannende und erlebnisreiche Zeit mit vielen Möglichkeiten, die Mitschülerinnen und -schüler sowie sich selbst noch besser kennenzulernen.
Viele haben sich im Nachhinein positiv über die offenen und ehrlichen Gespräche untereinander geäußert, wodurch der Klassenzusammenhalt gestärkt wurde.
Außerdem haben Ihnen folgende Dinge besonders gefallen: die Umgebung (Waldgebiet), die Organisation & der Ablauf, die Freizeitmöglichkeiten (z.B. Tischtennisplatte/ Sportfeld), die freundliche Hausverwaltung und das gute Essen sowie die Lieder während den Andachten. 

Die Tage waren gefüllt mit erlebnispädagogischen Aktionen und Spielen, Andachten, verbindender Gemeinschaft, Lagerfeuer sowie genügend Raum, sich selbst und die Klassengemeinschaft zu reflektieren.

Die Stillen Tage sind für den jeweiligen Abschlussjahrgang der Johann Hinrich Wichern Realschule eine wertvolle Zeit und das Mitarbeiterteam freut sich darauf, in den kommenden Jahren mit den folgenden Abschlussklassen unterwegs zu sein.

Talentabend

Am 9.4.2019 luden die Schülerinnen und Schüler der Johann Hinrich Wichern Realschule ihre Familien und Freunde, ehemalige Lehrer und Unterstützer der Schule wieder zum traditionellen „Talentabend“ ein.

Mit einem beeindruckenden Programm begeisterten die jungen Talente das Publikum. Bei den Chorbeiträgen von verschiedenen Klassen reichte die Bandbreite von aktuellen Songs wie „Feuerwerk“ von Wincent Weiss über „Life is Life“ von Opus aus den 80zigern bis hin zu „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Durch das Programm an diesem Abend führte zum ersten Mal kein Lehrer, sondern Lena, eine Schülerin aus der Klasse 9. Anna-Lena aus Klasse 8 verzauberte das Publikum mit ihrem Soloauftritt mit Gesang und Ukulele genauso wie Hannah aus Klasse 10 am Piano.

Zwei Poetry Slam Beiträge, ein Animé-Clip, der selbst synchronisiert wurde und ein Arrangement von Trompete und Klavier zeigten beeindruckend das Spektrum der Talente und brachten das Publikum zum Staunen.

Alle Schülerinnen und Schüler wurden mit einem rauschenden Applaus gefeiert. Den Schülerinnen und Schülern wurde auch in diesem Jahr mit Unterstützung ihrer Lehrer eine Bühne und ein Rahmen geboten, um ihr Können zu zeigen, sich auszuprobieren und Wertschätzung zu erleben. Der Abend machte schon jetzt neugierig darauf, was wohl im nächsten Jahr zu sehen ist.

 

Arbeitslehre Klasse 6

"Das Kochen am Dienstag war toll. Als erstes haben wir etwas Theorie gemacht, um zu gucken was wir kochen und was wir brauchen. Danach sind wir runter in die Küche gegangen und haben uns erst mal die Hände gewaschen. Im Speisesaal haben wir den Tisch ganz ordentlich gedeckt und darüber gelernt wie man den Tisch richtig deckt. Dann haben wir angefangen zu kochen. Manche haben Gemüse für Salat geschnitten und andere haben  Nudeln und Tomatensoße gekocht. Als alle fertig waren konnten wir essen und haben über Tischmanieren geredet. Das Essen hat richtig lecker geschmeckt. Vor allem der Salat aus Gurken und Tomaten. Nach dem Essen mussten wir aufräumen und abwaschen."

Benjamin, Klasse 6

 

"Ich fand es mega gut, dass wir gekocht haben. Wir haben Nudeln mit Tomatensoße gekocht. Als Vorspeise haben wir einen Salat gemacht. Im Nachhinein haben wir es auch gegessen. Doch bevor wir in die Küche gegangen sind, haben wir gelernt wie man am Tisch sitzt und wie man einen Tisch deckt. Also im Groben und Ganzen haben wir Tischmanieren gelernt.
Die Nudeln haben lecker geschmeckt genauso wie der Salat. Am besten fand ich den Salat, weil ich allgemein Salat mag."

Piotr, Klasse 6

Märchenwettbewerb

Im Vorfeld der Niederzwehrener Märchentage schreibt die Johann Hinrich Wichern Realschule immer einen Märchenschreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus. Auch in diesem Jahr haben sich die 4.-6. Klassen der Wichern Grund- und Realschule getroffen, um die Jury für die eingesandten Märchen zu bilden. In zehn Gruppen aufgeteilt, konnten sie bis zu 10 Punkte für die Märchen vergeben, die dieses Jahr v.a. von Zusammenhalt und dem „Mut nicht aufzugeben“ handelten. Gewonnen hat das Märchen von Anastasia Lopatta, 13 Jahre alt, aus Niederzwehren. Ihr spannendes und romantisches Märchen mit dem Titel „Nur mit dem Herzen findet man das Glück“ erzählt davon, dass es nicht darum geht mit Äußerlichkeiten zu beeindrucken, sondern sich seines eigenen Wertes bewusst zu sein.

Das Einkaufzentrum DEZ sponsert jährlich sechs Einkaufsgutscheine für die Gewinner. Bei der Abschlussveranstaltung der Niederzwehrener Märchentage in der Matthäuskirche würdigte Stadträtin Susanne Völker den Einsatz der Schülerinnen und Schüler und übergab den anwesenden Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Gutscheine.

Projekttag mit Michael Stahl

Erlernen von Sozialkompetenzen hat einen hohen Stellenwert in der Johann Hinrich Wichern Realschule, und so gab es für die Klassen 7-10 eine besondere Unterrichtseinheit: Michael Stahl, Bodyguard und Selbstverteidigungstrainer, berichtete aus seinem Leben und beantwortete die Frage: „Was macht einen Menschen wirklich stark?“

Mit großer Ehrlichkeit aber auch viel Humor erzählte er von seinem Leben. Als Sohn eines ortsbekannten Alkoholikers und durch die offensichtliche Armut war er in der Schule Zielscheibe von Spott und Prügel. Um dem etwas entgegenzusetzen, begann er als Jugendlicher Kampfsport zu trainieren.  Er wurde stark und erfolgreich. Obwohl er schließlich Prominente schütze - sogar den großen Boxer Muhammad Ali - blieb Michael innerlich der `kleine geprügelte Außenseiter, der sich nach Anerkennung sehnte´. „Lasst Euch nicht davon beeindrucken, wenn jemand `einen auf harten Kerl` macht“, so sein Rat an die Jugendlichen. „Echte Stärke hat nichts mit Muskeln zu tun sondern damit, seinen eigenen Wert zu kennen.“ Er selbst hat diesen Wert im christlichen Glauben gefunden. Dadurch fand er die Stärke denen zu vergeben, die ihn früher gequält haben, und den Mut, selbst um Vergebung zu bitten. So konnte er aus dem Schatten seiner Kindheit und Jugend treten. Michael Stahl ermutigte die Schülerinnen und Schüler echte Stärke im Leben zu zeigen indem sie Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen, füreinander einstehen und lernen um Vergebung zu bitten.




   

Wichern Schule